30 Jahre später: Wie sieht Ihre Zukunft im Jahr 2049 aus?

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Anlässlich unseres 30. Geburtstages möchten wir mit Ihnen einen Blick in die Zukunft wagen. Denn wir sind ermüdet von all den Rückblicken, die beschreiben, welche Technologien entwickelt und welche Revolutionen gefeiert wurden.

Daher haben wir führende Experten aus unterschiedlichen Branchen dazu befragt, wie unsere Welt im Jahre 2049 aussehen wird: Haben wir alle einen Roboter, der uns im Haushalt entlastet? Werden unsere Häuser per 3D-Druck-Verfahren gefertigt? Und gibt es überhaupt noch Arbeit für uns Menschen?

🚀 Kommen Sie mit uns auf eine Reise ins Jahr 2049!

Und teilen Sie uns Ihre Meinung zur Zukunft in 30 Jahren mit!
Wir sind gespannt auf Ihre Kommentare und verlosen unter allen Teilnehmern eine kostenlose Teilnahme an einer Management Circle Veranstaltung Ihrer Wahl!

Der zukünftige Arbeitsmarkt hat auch noch menschliche Mitarbeiter

Wie sieht die Arbeit der Zukunft aus?

Felicia UllrichEs wird zwei Trends geben. Einmal eine extrem automatisierte und digitalisierte Massenfertigung, in der der Mensch überwiegend steuernde und kontrollierende Aufgaben übernehmen wird. In diesem Bereich der industriellen Fertigung werden viele Arbeitsplätze wegfallen. Aber auch in vielen kaufmännischen Bereichen wird die Künstliche Intelligenz Einzug halten und Rationalisierungsprozesse in Gang setzen. Menschen, die diese Stellen bisher innehatten, weiterhin sinnvoll zu beschäftigen und zu entlohnen, wird eine der großen Herausforderung des zukünftigen Arbeitsmarktes.

Daneben wird es Manufakturen geben, die sich auf Produkte spezialisieren, die eine hohe Wertigkeit besitzen und individuelle Bedürfnisse von Menschen befriedigen. Gutes handgefertigtes Brot statt Massenwaren aus der Fabrik zum Beispiel.

Felicia Ullrich, Geschäftsführerin, u-form Testsysteme GmbH & Co. KG

Warten auf die nächste große Basisinnovation

Welche technischen Entwicklungen werden unser Leben auf den Kopf stellen?

Martin KaernerEinige Trends für 2049 wie zum Beispiel die weitere Vernetzung, Beschleunigung und Miniaturisierung sind mehr oder weniger direkt aus der Weiterentwicklung der Informationstechnik und Halbleiterelektronik abzuleiten.
Die nächste wirklich große Veränderung wird meines Erachtens hingegen durch eine weitere Basisinnovation ausgelöst werden. Ähnlich der Erfindung des Halbleitertransistors 1948 oder der Formulierung des TCP/IP v4 Protokolls 1978, die etwa 20 Jahre später einen Boom auslösten. Märkte und Spielregeln verändern sich dann, neue Firmen entstehen und einige davon setzen sich langfristig durch.
Was bisher nie vorherzusagen war: Welche Basisinnovation sich als Nächstes durchsetzen würde und wann genau. Im Rennen sind diesbezüglich unter anderem Gentechnik, Quantencomputer, Nanotechnologie, Kernfusion, Liquid-Fuel zur Speicherung von Sonnenenergie und einige andere.
Welche sich durchsetzen wird und wie sie die Welt verändert, ist kaum vorherzusagen – in jedem Fall aber werden wir 2049 auf Smartphones und Social Media zurückschauen wie heute auf Wählscheibentelefone und Musikkassetten.

Dr. Martin Kaerner, Supply Chain, Operations und Quality Manager bei der Siemens AG in München

Der Produzent produziert nicht mehr

Wie sieht die Fertigung der Zukunft aus? Ersetzt die KI den Menschen?

Andreas SyskaKI wird den Menschen mit klugen Vorschlägen unterstützen. Dazu muss der Mensch lernen, die richtigen Fragen zu stellen und aus den Antworten die richtigen Schlüsse zu ziehen. Dies wird aber nur dann gelingen, wenn wir unser komplettes Bildungssystem umstellen. Wir müssen weg von der frontalen Vermittlung von enzyklopädischem Wissen hin zur Entwicklung der Fähigkeit, eigenständig zu denken, basierend auf einem tiefen Verständnis für Ethik und Moral. 

Der Produzent der Zukunft produziert nicht selber, sondern befähigt Dritte dies zu tun. Die Produktion hat die Fabriken nämlich verlassen und findet in dezentralen Einheiten statt. Diese befinden sich im Handel, im Handwerk und in Privathaushalten. Diese Einheiten bilden nach Bedarf temporäre Netzwerke, die sich permanent neu anordnen.

Prof. Dr. Andreas Syska, Professor für Produktionsmanagement an der Hochschule Niederrhein

Lernen findet täglich statt

Wie wird sich unser Lernverhalten in den nächsten 30 Jahren entwickeln?

Andrea OsthoffInstitutionalisiertes Lernen auf Vorrat hat in Zeiten von stetigem Wandel und Digitalisierung ausgedient. Lernen wird ein natürlicher Prozess, das heißt ganz selbstverständlich einen wichtigen Teil unserer täglichen Schaffenszeit ausmachen. Es wird deshalb zum großen Teil am Arbeitsplatz, just in time, on demand und mit Zugang zu Netzwerken stattfinden, in denen komplexe Probleme ohne hierarchische Befindlichkeiten gelöst werden.
Trainer*Innen werden Enabler und Conceptioner sein, die andere vornehmlich dabei unterstützen, ihre Lern- und Veränderungskompetenzen zu entwickeln. Sie werden Wissen kuratieren und Lernwelten entwickeln, in denen konkrete, praktische Problemstellungen im Austausch mit anderen und durch Ausprobieren in der Simulation gelöst werden.

Andrea Osthoff, grow.up. Managementberatung GmbH – Partnerbüro Berlin

3D-Druck und Bauroboter

Wie entstehen Immobilien in den nächsten Jahren und wie werden Sie vermarktet?

Hanspeter GondringDer Automatisierungsgrad wird fortgeschritten sein, das heißt Gebäude werden entweder in großem Stil in 3D gedruckt und/oder durch „Bauroboter“ erstellt werden. Das führt zu einem kostengünstigen und qualitativ hochwertigen Bauen (ich nenne es fordistische Bauweise 3.0). Der Grad der Digitalisierung sowie die Künstliche Intelligenz werden in fast unvorstellbarer Weise alle unsere Lebensbereiche (Wohnen, Arbeiten, Freizeit, Transport, Verkehr usw.) vernetzen und zum wichtigsten volkswirtschaftlichen Wachstumsmotor avancieren. Damit wird auch die Vermarktung automatisiert und die Immobilienmärkte werden informationseffizienter. Berufe wie Makler, Bauleiter u. a. werden durch „Digital Agents“ ersetzt werden, auch die Architektur wird sich radikal verändern müssen. Alles in allem: Die Zukunft bietet wie seit eh und je bei allen Entwicklungen große Chancen, aber auch Risiken und das macht es spannend.

Prof. Dr. Hanspeter Gondring FRICS, Studiendekan Studienzentrum Finanzwirtschaft an der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Stuttgart

Die Assistenz von morgen

Gibt es die Management Assistenz noch im Jahr 2049?

Diana-BrandlAber natürlich. Wer sonst soll die Budgets planen, Personal führen, Projekte steuern und nebenbei noch die Power Point Präsentationen und Reden für das Management schreiben.

Denn wie der Titel schon besagt ist eine Management Assistenz ein Teil des Managements und in der Zukunft wird dies noch von größerer Bedeutung werden. Denn die künstliche Intelligenz sowie die digitalen Gadgets wie Alexa und Siri werden noch mehr Aufgaben übernehmen, sodass das Skillset der Assistenz der Zukunft ein anders sein wird als wir es bisher kannten. Einmal mehr wird es also wichtig, dass man in seine Assistenz investiert und sie zu einem strategischen Partner entwickelt.

Diana Brandl, Trainerin & Coach für die starke Assistenz in der Arbeitswelt 4.0

Fragezeichen

Jetzt sind Sie dran!

Wie stellen Sie sich das Leben und Arbeiten im Jahr 2049 vor?

Unter allen, die mitmachen, verlosen wir eine kostenlose Teilnahme an einer Management Circle Veranstaltung Ihrer Wahl!

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Und so einfach geht’s:

  1. Sie schreiben Ihren Kommentar zur Zukunft in 30 Jahren.
  2. Sie füllen das Teilnahme-Formular aus, um am Gewinnspiel teilzunehmen.
  3. Sie werden mit etwas Glück von uns als Gewinner benachrichtigt.

8 Kommentare zu “30 Jahre später: Wie sieht Ihre Zukunft im Jahr 2049 aus?

  1. 2049 fliegen wir mit autonomen Flugtaxis von München nach Berlin, bauen Immobilien aus dem 3D Drucker und haben Haushaltsroboter, welche uns die tägliche Hausarbeit abnehmen. Außerdem arbeiten Menschen nur, wo und wann sie möchten, da es in Deutschland Bedingungsloses Grundeinkommen gibt.

  2. 2049: Die Industriestaaten erholen sich langsam vom „Digitalen KI-Crash“ des Jahres 2032 und den daraus folgenden Bürgerkriegen in Europa und den USA. Menschliche Arbeit wird in sozialen und technischen Bereichen wieder wertgeschätzt. Technische Museen zeigen Smartphones, vernetzte Lautsprecher, VR- und AR-Brillen, fahrerlose Autos, waffentragende Drohnen und autonome Soldatenroboter als – unterdessen verbotene – Relikte eines unreflektierten Fortschrittsglaubens in der Ausstellung „Wie die virtuelle Welt das reale Leben an den Abgrund führte“. Wirtschaftsprognosen lassen hoffen, dass in weiteren 30 Jahren die Vorkriegswerte wieder erreicht werden. Wissenschaftler und Ethiker sind noch im Disput über die Frage, wie es so weit kommen konnte.

  3. Industrie Digital, Menschen uns Maschinen zusammen. AI, oder andere Intelligenz.
    Autos können fliegen, kein Benzin, Diesel. Andere Energien können benutzt werden.
    Es wird keine Führungskräfte mehr, alle werden zusammen arbeiten und Leaders sein.

  4. Die Digitalisierung hat alle Lebensbereiche vollständig eingenommen. Alles ist digital miteinander verknüpft und interagiert selbstständig. Alles kann individualisiert werden. Sharing Konzepte sind die Normalität (in Bezug auf Mobilität, Wohnraum, etc.).

  5. Bis 2049 werden die erfahrenen Krisen von Politik und Gesellschaft als Chance begriffen und haben sich mit dem Ende des fortlaufenden Wirtschaftswachstum arrangiert. Der Einzelne ergreift selbst die Initiative und übernimmt Verantwortung. Das Ende des Wirtschaftswachstum und die Knappheit von Ressourcen werden als Chance auf eine bessere Lebensqualität gesehen, welche nicht zu Lasten der Umwelt geht. „think global, act local“.
    Sozialer und ökologische Mehrwerte treten in den Vordergrund. Um als Unternehmen attraktiv und am Mark bestehen zu bleiben, wird ein sinnstiftendes Konzept benötigt.
    Durch die Verknappung der Ressourcen werden sich auch unsere Essgewohnheiten ändern. Künstliche Alternativen werden vorherrschen, da sie ressourcensparender sind. Im Alltag wird eine 100%-Kreislaufwirtschaft vorhanden sein, bei der auch aus Resten wieder Ressourcen werden.

  6. Was passiert bis 2049 in der Design Branche? Wie viele neue Innovationen und Ideen können wir noch produzieren?
    Als Concept Expertin beschäftige ich mich viel mit dem Thema Design Thinking und wie gebündelt aus verschiedenen Spezialgebieten zusammen gearbeitet werden kann, um gemeinsam optimale Lösungen zu entwickeln. Insbesondere der Design Bereich ist breit gefächert und die fortschreitende Digitalisierung gibt uns die Möglichkeit, über uns hinaus zu wachsen und mutiger zu denken, so dass ich voller Vorfreude auf die nächsten 30 Jahre blicke. Wichtig ist mir, dass trotz oder gerade wegen der zunehmenden Digitalisierung und Automatisierung, das Miteinander und die Menschlichkeit weiterhin im Fokus des Designs stehen und wir ein fest gespanntes Netzwerk erschaffen, von dem jeder profitieren kann.

  7. Im Jahr 2019 essen wir nahezu nur noch pflanzliche Nahrung, müssen uns jedoch vor der Hitze durch die globale Erwärmung schützen. Dank des 3-D-Drucks ist dies jedoch kein Problem. Hitzeschilde werden individuell für Altbauten gefertigt.
    Die Individualisierung ist noch weiter fortgeschritten, alle Lebensbereiche betreffend: autonomer Individual-Flugverkehr, nichthierarchische Arbeitsverhältnisse ohne festen Arbeitsplatz, finanzielle Versorgung durch ein garantiertes staatliches Grundeinkommen sorgt für viel individuellere Entfaltungsmöglichkeiten, da die Grundbedürfnisse versorgt sind.
    Der Mensch wird durch die KI und eine finanzielle Grundsicherung von vielen heutigen Zwängen befreit und kann daher viel mutigere und zukunftsweisende Entscheidungen treffen.

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