4 Kreativitätstechniken für innovative Ideen

Kreativität

Wer kennt das nicht: Man sitzt in einem langweiligen Meeting und versucht, für ein schon ewig bestehendes Problem eine Idee zu finden. Einfach ist das nicht. Dabei können Meetings ein echter Ideenmotor sein, wenn man es schafft, Unternehmensblindheit und festgefahrene Denkmuster zu durchbrechen. Wir zeigen Ihnen sechs Techniken, mit denen das gelingt!

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6-3-5-Methode

Ein Team aus 6 Personen wird benötigt, jeder von ihnen erarbeitet innerhalb einer vorgegebenen Zeit drei Ideen und notiert sie auf einem Zettel, der an den Tischnachbarn weitergereicht wird. Dieser überdenkt die Ideen und entwickelt sie weiter. Das Weiterreichen kann bis zu fünf Mal erfolgen. Es entstehen im besten Fall 108 Ideen. Die besten davon werden vorgestellt und bewertet.

2

Reizwortmethode

Nach einer ausführlichen Beschreibung des Problems wird ein zufällig ausgewähltes Wort, das sogenannte Reizwort, definiert und in dessen Eigenschaften beschrieben. Die Beschreibung dieses Wortes muss nichts mit dem ursprünglichen Problem zu tun haben. Im nächsten Schritt wird versucht, die Eigenschaften auf das Problem zu übertragen und Lösungen zu erarbeiten.

3

Kopfstandtechnik

Bei dieser Technik wird die eigentliche Problemstellung auf den Kopf gestellt. Beispiel: Das neue System soll leicht zu bedienen sein. Umgekehrt würde die Aufgabenstellung lauten: Das neue System soll unmöglich zu bedienen sein. Im Anschluss werden Lösungsvorschläge für die umgekehrte Aufgabenstellung erarbeitet, die nach Abschluss der Ideenfindung wiederum auf den Kopf gestellt werden.

4

Sechs Hüte-Methode

Bei dieser Methode wird das ursprüngliche Problem aus sechs unterschiedlichen Blickwinkeln betrachtet und untersucht. Die sechs Perspektiven werden durch sechs Hüte in unterschiedlichen Farben symbolisiert. Alle Teilnehmer starten mit der gleichen Hutfarbe und nehmen damit eine gemeinsame Perspektive ein, aus der heraus Lösungsvorschläge gesammelt werden. Anschließend folgt der nächste Blickwinkel und so weiter. Die Hüte stehen für folgende Perspektiven:

 Weißer Hut: Neutrale Sichtweise des Problems, die objektive Fakten interessiert

 Roter Hut: Durch Ärger und Wut bestimmte Sichtweise, die Emotionen zulässt

 Schwarzer Hut: Trübsinnige Sichtweise, die Fehler und Schwächen erkennt

 Gelber Hut: Positive Sichtweise, die voller Hoffnung und Optimismus ist

 Grüner Hut: Kreative Sichtweise, die neue Ideen entwickelt

 Blauer Hut: Kalte Sichtweise, die über allem steht und die Organisation der Übung übernimmt

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